Erster Spatenstich zur Erweiterung der Produktions- und Lagerkapazitäten am Neuer Weg 1
Bohlsen, 19.07.2011.
Wer Volker Krause, den Inhaber der Bohlsener Mühle kennt, der weiß, dass er Stillstand nicht akzeptiert.
Neben Mitarbeitern der Bohlsener Mühle kamen Vertreter des Landkreises und weitere Gäste am 19.07.2011 um 11.00 Uhr zum 1. Spatenstich, um mitzuerleben, wie 7 Jahre nach dem Bau des zweiten Produktionsstandortes in der Nähe der traditionellen Wassermühle, die nächste Erweiterung der Produktions- und Lagerkapazitäten ihren Anfang nimmt.
Bei Erbsensuppe, Sekt und mit einer großen Portion guter Laune läutete Volker Krause das jüngste Bauvorhaben der Bohlsener Mühle ein. Volker Krause freut sich auf die längst überfällige Erweiterung. „Besonders bedanken möchte ich mich beim Landkreis für die schnelle und unkomplizierte Abwicklung der Baugenehmigung, ohne die wir so schnell nicht hätten beginnen können."
Zum Spaten auf der noch grünen Wiese griffen bei schönstem Sonnenschein Otto Schröder (Bürgermeister der Gemeinde Gerdau), Hans- Jürgen Growitz IBC/ Bauunternehmen, Heiko Blume (1. Kreisrat), Rainer Wetzel (Architekt), Volker Krause und Helmut Vollmer (Betriebsleiter).
Der Bio- Markt entwickelt sich seit Jahren positiv. Mit mittlerweile knapp 6 mrd. Euro Umsatz und einem Anteil am Gesamt- Lebensmittel- Umsatz von 3,4% ist die Bio- Branche aus ihrer Nische gerückt und stellt einen wesentlichen Absatzmarkt und Wirtschaftsfaktor dar.
Die Bohlsener Mühle hat sich gleichermaßen rasant entwickelt.
Um die steigenden Aufträge effizient und termingerecht abwickeln zu können und Potenzial für neue Kunden zu schaffen, werden nun der Produktions- und Verpackungsbereich für ökologische Gebäcke und Frühstückscerealien wie Müsli und Crunchy sowie das Lager vergrößert. Die bisher 6.800qm werden um weitere 4.800qm erweitert. Gefördert wurde das vorletzte, 2 Millionen teure Teilprojekt eines Gesamtinvestitionsprojektes von 8 Millionen Euro aus Mitteln der europäischen Wirtschaftsförderung für die gewerbliche Wirtschaft (EFRE).
Der Neubau passt sich architektonisch dem bestehenden Bauwerk an. Die farbige Metallfassade mit harmonisch integrierten Fensterbändern wird in natürlichen und dezenten Farben gestaltet sein.
Die Bohlsener Mühle nimmt damit als einer der großen Arbeitgeber im Landkreis die Verantwortung für die Stärkung der regionalen Wirtschaftsstruktur und die Förderung des regionalen ökologischen Landbaus wahr. Die im Rahmen des Projektes geforderten zusätzlichen Arbeitsplätze sind schon lange geschaffen.
In Vereinen wie dem ÖkoRegio- Verein, einem Zusammenschluss regionaler ökologischer Unternehmen, in Kooperationen mit Schulen und anderen Bildungseinrichtungen sowie als Mitgesellschafter der neu gegründeten Bio- Bahnhof GmbH, die sich die Wiederbelebung des Hundertwasser- Bahnhofs in Uelzen zum Ziel gesetzt hat, stellt die Bohlsener Mühle ihr Engagement für die Region unter Beweis.
Das nächste Projekt ist schon in Planung. Bereits in 2 Wochen wird der Bau einer Siloerweiterung für Getreide und Dinkelspelzen, ein Nebenprodukt der Getreideverarbeitung, begonnen. Interessanter Nebenaspekt: Die Pelletierung der Dinkelspelzen, mit denen man nicht nur die Backöfen der Bohlsener Mühle, sondern eines Tages ganz Bohlsen heizen könnte.
„Das ist für uns ein weiterer Schritt auf dem Weg zur nachhaltigen Entwicklung der Region mit den Menschen und für die Menschen.", so Volker Krause.









